27.10.2019

Die Evangelische Allianz in Deutschland und ihre Finanzierung

Ein Beitrag von Dr. Reinhardt Schink

© Canva - Pile of Gold Round Coins

Viele wissen wenig von der Bewegung der Evangelischen Allianz. Sie wurde 1846 in London bei einer internationalen Konferenz gegründet, an der knapp 1.000 christliche Verantwortungsträger aus 12 Ländern und 52 „Kirchenabteilungen“ (so nannte man damals die verschiedenen Denominationen und Konfessionen) teilgenommen haben. Ziel war die Betonung der Einheit der Kinder Gottes (nach Johannes 17). Nach zwei Wochen wurden damals u.a. fünf Beschlüsse gefasst:

• Aufruf zum Gebet an jedem Montag und in jeder ersten Woche des Jahres.

• Gründung des Evangelischen Bundes. Er soll Gliedern der Kirche Jesu Christi Gelegenheit geben, Bruderliebe und christliche Gemeinschaft zu pflegen. Die christliche Einheit soll bekannt und sichtbar gemacht werden: „Da wir in Wahrheit eins sind, so wünschen wir auch, soviel als nur möglich, sichtbar eins zu werden.“

• Heilighaltung der Presse

• Annahme der Glaubensbasis

• Sklavenhalter können nicht Mitglieder werden. Daraus ist auch in Deutschland die Evangelische Allianzbewegung (DEA) mit ihrer fünffachen Beauftragung entstanden: Einheit / Bibel / Gebet / Evangelisation und Mission / Gesellschafts-Mitgestaltung.

Auch angesichts von 1.000 Allianz-Orten und örtlichen Gruppen: Die DEA arbeitet mit minimalem Verwaltungsaufwand. Zur effizienten Struktur gehört, dass neue Aktionen und Werke baldmöglich in die Selbstständigkeit entlassen werden. Damit werden freilich auch Spender „abgegeben“: Ihre Spenden stehen dann nicht mehr für die Gesamtarbeit zur Verfügung. Zugleich benötigen wir zur Finanzierung der vielfältigen Arbeit Spenden. Wir sind auf Spender angewiesen, die für die kontinuierliche Arbeit geistliche und praktische Verantwortung  übernehmen. Darum bitten wir Sie in den örtlichen Allianzen und deren Veranstaltungen um Ihre Kollekte. Für jeden Tag der Allianzgebetswoche schlagen wir Arbeitsbereiche und die dazugehörenden Projekte für die Kollekte vor. Natürlich ist jede Ortsallianz frei, die Zuordnung auf die Tage oder auch die Schwerpunktsetzung entsprechend ihren Prioritäten anzupassen (ausführliche Informationen  zum Spendenbedarf, auch in einzelnen Bereichen, finden sich unter www.ead.de/spenden/ spendenprojekte.html).  Daneben gibt es direkte Möglichkeiten zur Unterstützung. Gerne informieren wir zu allen Fragen. Bitte wenden Sie sich  an die Geschäftsstelle!

Dr. Reinhardt Schink
Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz