Verstärkung für das Allianzhaus-Team: die Ukrainerinnen Olena (l.), Maryna (r.) mit Dolmetscherin Lydia – © EAH | MC

In der EiNS-Ausgabe 1/22 habe ich Sie als Leserinnen und Leser mit in unsere Erfahrungen hineingenommen, wie wir als Team im Evangelischen Allianzhaus durch die letzten zwei Jahre getragen wurden. Alle miteinander lernten wir, wie zerbrechlich unsere vermeintlichen Sicherheiten sein können. Bei Gott Sicherheit zu suchen, hat uns geholfen. Wenn auch die ersten Monate dieses Jahres noch von Einschränkungen geprägt waren und die Gästebelegung entsprechend mager war, freuen wir uns seit April über die zunehmende Auslastung unserer Zimmer. Darüber sind wir froh – und dankbar wollen wir auf die vor uns liegende Zeit schauen. Bei allem lässt uns aber auch die neue Herausforderung dieses Jahres ganz nah spüren, wie gefährdet unsere Ordnungen sind. Fassungslos müssen wir in Europa wieder erleben, wie seit dem 24. Februar Machthaber nicht nur die Freiheit, sondern auch das Leben tausender Menschen gefährden. Das lange beherrschende Thema der Corona-Beschränkungen ist abgelöst von der Bitte um Frieden und  er Sorge um Menschen, die versuchen, dem Kriegsterror in der Ukraine zu entfliehen – und dabei auch hier in Bad Blankenburg ankommen. Wir schauen mit Besorgnis auf die Kriegssituation und deren Folgen und engagieren uns mit vielen anderen gemeinsam, um Not zu lindern.