15.02.2023

Staffelübergabe an ACK: Einheit im gemeinsamen Gebet

Gemeinsamer Gebetstext stößt auf große Resonanz

Eine Zeremonie in einem Kirchenraum. Ein Mann in schwarzer Robe spricht zu einem anderen Mann, der eine ähnliche Kleidung trägt. Im Hintergrund stehen zwei Personen, während ein Altar mit einer religiösen Darstellung sichtbar ist. Die Beleuchtung ist sanft und es gibt dekorative Elemente im Raum.

In Lüdenscheid kamen zum Abschluss der Allianzgebetswoche (AGW) über 200 Besucher zu einem ökumenischen Gottesdienst. EAD-Vorstand Schink sagte dabei in seiner Predigt zum Thema „Ewige Freude“, die Begegnung mit Gott führe zu „tiefer, innerer Freude in unserem Leben“. Zugleich gelte: „Wer mit der Ewigkeitsperspektive Gottes auf unsere Welt blickt, muss weder vor dem Leid noch vor den Abscheulichkeiten unserer Welt die Augen verschließen oder in Schönfärberei fliehen.“

Die AGW sei auch eine Proklamation, dass Jesus Christus zum Ziel komme: „mit dieser Welt, mit seiner Gemeinde und mit uns persönlich“. Die Gebetswoche der Evangelischen Allianz (EAD) ging direkt über in die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Unter dem Motto „Tut Gutes! Sucht das Recht!“ (Jesaja 1,17) griff die amerikanische Vorbereitungsgruppe Worte des Propheten Jesaja auf und plädierte für eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den Themen Rassenungerechtigkeit und Rassismus im kirchlichen Umfeld.

Gemeinsamer Gebetstext stößt auf große Resonanz

Beide Gebetswochen waren verbunden durch den von EAD und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) gemeinsam gestalteten Gottesdienst in Lüdenscheid, an dem auch der bis Jahresende amtierende Allianzvorsitzende Ekkehart Vetter, der ACK-Vorsitzende, Erzpriester Radu Constantin Miron, und die ACK-Geschäftsführerin, die Katholikin Verena Hammes, beteiligt waren. Ebenso war ein gemeinsam formuliertes Gebet ein verbindendes Element. „Das Gebet hat schon im Vorfeld Verbreitung über Landesgrenzen hinweg gefunden,“ freute sich Reinhardt Schink und ergänzte: „Die unterschiedlichen Gebetstraditionen sind zusammengewachsen – verbunden im Gebet um die Einheit.“ Auch Erzpriester Radu Constantin Miron äußerte sich dankbar für das gewachsene Miteinander: „Ich würde mich freuen, wenn an möglichst vielen Orten unser Gebet gebetet wird“, sagte er anlässlich der Staffelübergabe in der Christuskirche in Lüdenscheid.Symbolisch wurde ein Staffelstab aus den Vorjahren in Form einer Kreuz-Fisch- Fgur weitergereicht.   

Eine Person steht in einem hohen Feld mit Gras, blickt in die Ferne. Im Hintergrund sind Berge und ein bewölkter Himmel zu sehen. Über dem Bild steht der Text: "EWIGKEITSPERSPEKTIVE BRINGT FREIHEIT UND HEILUNG IN UNSER LEBEN und verändert ganze Systeme. Dr. Reinhardt Schink.